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Visitation - so heißt der offizielle Besuch einer Kommission einer anderen Kirchengemeinde aus einem anderen Dekanat. Ca alle 8 - 10 Jahre soll eine Visitation stattfinden.
Visitation will als geschwisterlicher Besuchsdienst den Gemeinden, den Pfarrern/ Pfarrerinnen, und allen, die in der Gemeinde Dienst tun, bei der Erfüllung ihres Auftrags helfen und sie zur Selbstprüfung anleiten.
Visitation ist Anlass, die Dienste und Tätigkeiten in der Gemeinde zu überprüfen und durch Anregungen, Rat und Information zu helfen, dass die anstehenden Aufgaben erkannt und bewältigt werden.
Visitation ist Rückschau; Bestandsaufnahme, kritische Analyse des Bisherigen, Selbstprüfung und Rechenschaft über die Arbeit der letzten Jahre gehören zu jeder Visitation. Aber Visitation ist nicht nur rückwärts gerichtet, sondern will die Gemeinde bei der künftigen Erfüllung ihres Auftrages unterstützen.
Visitation bedeutet auch Beratung und soll der Gemeinde und den Mitarbeitenden helfen, die anstehenden Aufgaben zu erkennen und zu bewältigen.

So heißt es im § 1 im Visitationsgesetz:
( 1 ) 1 Niemand kann für sich allein Christin oder Christ sein; wir sind aufeinander angewiesen.
2 Christliche Gemeinden leben von den Beziehungen untereinander.
3 Sie brauchen den Austausch mit den anderen, sind angewiesen auf Hilfen und benötigen das kritische Gespräch.

und in § 2
( 1 ) 1 Die Visitation hat die Aufgabe, die Besuchten durch Anerkennung der bisherigen Arbeit zu ermutigen und die beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken.
2 Zum Abschluss der Visitation vereinbaren Gemeinden, Dekanate, Dienste und kirchliche Einrichtungen Ziele ihrer künftigen Arbeit.

Wir wurden besucht von einer Kommission, bestehend aus Pfr. Jan Spangenberg und weiteren Mitarbeitern aus der Ev. Kirchengemeinde Neuenhain bei Bad Soden, die übrigens vor einiger Zeit von uns visitiert wurde.