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Der Kirchenvorstand ist das oberste Leitungsorgan der Gemeinde. Er verwaltet unter anderem das kirchliche Vermögen, vertritt die Gemeinde in rechtlichen Fragen, wählt die Pfarrer und Pfarrerinnen, trägt die Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung und ist gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Gemeindeleben verantwortlich. Je nach Gemeindegröße besteht er aus sechs bis zwanzig Mitgliedern sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinde. mehr

Unser Kirchenvorstand besteht zur Zeit aus folgenden Mitgliedern + Pfarrer Falk:

Pfarrer Roland Falk
Jürgen Ambrosius, Vorsitzender
Ana Denischev
Amalie Gaumnitz
Victor Hermann
Almut Pels
Marie-Luise Strähler

 


Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde

Der Auftrag:  Menschen für den Glauben zu begeistern

Knapp 10.000 Frauen und Männer in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) setzen sich für ihre Kirchengemeinde ein und leiten sie gemeinsam. Sie tun dies ehrenamtlich, in ihrer Freizeit und meist mit großem persönlichem Einsatz. Und sie tun es gerne. Denn Engagement in und für die eigene Gemeinde lohnt sich.

Kindergarten, Seniorenkreise, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandengruppen, Kirchenrenovierung, Familienzentrum, Posaunenchor, Gemeindefeste, Gottesdienste: So abwechslungsreich sind die Aufgaben eines Kirchenvorstands.

Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher können etwas bewirken. Es ist ein Ehrenamt, das Raum bietet für Gestaltung, für Kreativität und für Neues. Menschen tun etwas gemeinsam, sie schaffen Gemeinschaft und gestalten ihre Umgebung und die Gesellschaft mit.


Ein Ehrenamt mit Verantwortung. Der Kirchenvorstand leitet zusammen mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer die Gemeinde und ist somit für Finanzen, rechtliche Fragen und Personal zuständig. Was er entscheidet, gilt. Jede einzelne Stimme zählt. Doch in der Gemeinschaft wird die Verantwortung geteilt. Persönliche Fähigkeiten und Kenntnisse ergänzen sich; es gibt Fortbildungen und Unterstützungsangebote. Die Erfahrung, miteinander etwas zu erreichen, verbindet und bewirkt Gutes für andere und die größere Gemeinschaft.

Kirchengemeinden achten auf ihre Nächsten. Ob ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Familien oder Einzelpersonen mit ihren besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten, sozial Schwächere oder Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund, Hilfe- und Pflegebedürftige alle finden ihren Platz. Dass dies so bleibt, ist eine Aufgabe des Kirchenvorstands. Er setzt sich für einen lebendigen Glauben und den Erhalt der Schöpfung ein und stärkt so das soziale und gemeinschaftliche Miteinander in der Gemeinde und darüber hinaus.


Entscheidungen im Kirchenvorstand werden demokratisch mit Mehrheit getroffen, jede Stimme hat gleiches Gewicht. Idealer Weise finden sich unter den Vorstandsmitgliedern Menschen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen wieder, damit die Interessen aller Gemeindemitglieder gut vertreten werden können.

Ihr gemeinsamer Auftrag ist, Menschen für den christlichen Glauben zu begeistern. Ihr gemeinsames Ziel ist die Verkündigung des Evangeliums. Sie sollen das christliche Leben vor Ort so fördern, dass viele Menschen sich davon angesprochen fühlen. Die besondere Rolle des Kirchenvorstands legt die Kirchenordnung der EKHN fest. In den Gemeinden der EKHN werden die Mitglieder des Kirchenvorstands jeweils für eine Amtsperiode von sechs Jahren gewählt.

Die nächste Wahl in allen Kirchengemeinden findet am 13. Juni 2021 statt. 

ekhn/Nora Hechler


 
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