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Roland Falk ist neuer Pfarrer im Schelmengraben

 Wiesbaden-Schelmengraben. „Ihr das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt“  – diese Zeilen aus der Bergpredigt ruft Pfarrer Roland Falk enthusiastisch weit mehr als 150 Festgästen in der Evangelischen Kirche Schelmengraben zu. Sie alle sind am Sonntag zu seinem offiziellen Einführungsgottesdienst gekommen. Denn nach mehr als einem Jahr Va­kanz ist der 54-Jährige jetzt der Nachfolger von Pfarrer Pe­ter Bouc­sein im Wiesbadener Stadtteil Schelmengraben.

Falk, gebürtiger Wiesbadener, verheiratet und Vater zweier Kinder, ist seit 15 Jahren Pfarrer in der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Schierstein-Nord. Jetzt übernimmt der 54-Jährige auch die halbe Pfarrstelle in der benachbarten Gemeinde Schelmengraben.

Handfest, humorvoll  und lebensnah präsentiert sich Falk im Gottesdienst zu seiner Einführung, und erklärt – statt einer langen Vorstellungsrede – schlicht: „Ihr Lieben  – jetzt bin ich da!“ 

Die ausdrucksstarken Zeilen aus der Bergpredigt, auf die er sich danach in seiner Predigt bezieht, passen seiner Ansicht nach gut zum Schelmengraben: „Egal wie klein oder unzugänglich wir uns fühlen – Jesus möchte mit Leuten wie uns seine Sache voranbringen. Das traut Jesus uns zu. Wir sind kostbar, wir werden gebraucht, wir sollen mitmischen im Leben unseres Ortes.“

 

Der stellvertretende Dekan Gerhard Müller hatte zuvor Pfarrer Stephan Schröer für die Vakanzvertretung gedankt und in seiner Ansprache daran erinnert, dass Pfarrer Falk sich nicht leichtfertig auf die Stelle im Schelmengraben beworben habe: „Er setzte bei seiner Entscheidung auch darauf, dass ihn seine beiden Gemeinden bei diesem Schritt begleiten mögen.“ Zumindest beim Einführungsgottesdienst kann sich Roland Falk dieser Begleitung sicher sein: So sind nicht nur zahlreiche Schiersteiner in den Gottesdienst gekommen, auch der Chor der Auferstehungsgemeinde wirkt aktiv mit. 

Falk sieht in der Kooperation der beiden Gemeinden eine große Chance: „Ich möchte mitwirken daran, dass die Gemeinden vor Ort blühen. Und was alleine nicht blühen kann, das soll miteinander zum Blühen gebracht werden“, sagt er. So sei etwa die Seniorenarbeit im Schelmengraben von großem Engagement geprägt, in der Auferstehungsgemeinde habe man dagegen eine aktive Jugendarbeit. „Von einem Miteinander der Gemeinden profitieren alle. Ich sehe die Kooperation zwischen Schelmengraben und Auferstehungsgemeinde auch nicht als einen Endstand, sondern als einen Start für ein Miteinander von Gemeinden, in das sich auch andere einklinken können.“ 

 

Unter den zahlreichen Gratulanten ist auch Bürgermeister Arno Goßmann, der die gute Zusammenarbeit von Kirche und Kommune lobt und verspricht: „Wir wollen etwas bewegen im Stadtteil, wir wollen hier viel auf den Weg bringen.“ Pfarrer Falk möchte dabei gerne mitwirken und sagt: „Ich freue mich darauf, hier neue Menschen und auch neue Formen kirchlichen Lebens kennenzulernen.“ 

(Andrea Wagenknecht, Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat Wiesbaden)

 



Die Einführung von Pfr. Falk durch den stellvertr. Dekan Gerhard Müller

Pfr. Roland Falk zwischen den Vorsitzenden "seiner" Gemeinden: Herr Schreier von der Ev. Auferstehungsgemeinde Schierstein (li) und Herr Ambrosius (re) aus unserer Gemeinde


"volles Haus" bei der Einführung

Pfr. Falk (li) u. stellvertr. Dekan Müller


musikalische Begleitung: Chor der Auferstehungsgemeinde

und die Gitarrenschüler mit Doris Kösterke


Grußworte aus Politik (Bürgermeister Arno Goßmann, re.)

und Kirche ( ehem. Pfarrer Peter Boucsein) wurden beim Empfang nach dem Gottesdienst gesprochen