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Eine Glocke für den Schelmengraben

Glockenweihe im Schelmengraben am 23. März, 15.00 Uhr
Endlich ruft auch im ärmsten Viertel der hessischen Landeshauptstadt eine Glocke zum Gottesdienst. Seit dem 1. Advent ist die Glocke nun im Betrieb. Auf diese Glocke ist unsere Gemeinde sehr stolz, ist mit ihr doch ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.
Doch bis dahin war es ein langer und steiniger Weg.
Viele Probleme galt es zu überwinden, neben der Statik bereitete uns vor allem auch die Finanzierung Kopfzerbrechen. Die Glocke selbst haben wir 2011 von der Kirchengemeinde Wirges-Siershahn im Westerwald geschenkt bekommen. Den Glockenstuhl aber und den Motor samt Elektrik und Elektronik mussten wir für viel Geld anfertigen lassen.
Wir sind dankbar, dass die EKHN 65% der Kosten übernommen hat.
Unseren Anteil von 35 % konnten wir mit Hilfe zahlreicher Spenden decken.
Am 13. November war es endlich soweit. Der Glockenträgerturm wurde errichtet, die Glocke eingehängt, der Klöppel befestigt und endlich, pünktlich zum 1. Advent, ist alles fertig geworden. Ein Viertel Jahr später, am 23. März 2014, fand  um 15.00 Uhr die Glockenweihe statt.  mehr...
 


Glockendaten

Pressebericht über die Glockenweihe

Wäller Glocke läutet bald im Problemviertel
ein Bericht aus der Westerwalder Presse

Gemeinde Wirges verschenkt Klangkörper nach Wiesbaden
Für Pfarrer Peter Boucsein (rechts) ist es einer von Gottes unergründlichen Wegen: Ausgerechnet eine evangelische Gemeinde aus dem Westerwald – dort, wo Boucsein lange gewirkt hat – erfüllt seiner neuen Kirchengemeinde nun einen großen Wunsch: Die Wirgeser Kirche schenkt dem Gotteshaus im Wiesbadener „Schelmengraben“ eine Glocke. Ein 250 Kilogramm schweres Prachtstück von 1963. Und ein Segen für Boucsein und seine Schäfchen. Denn die Glocke wird in ihrer neuen Heimat mehr als nur ein tönendes Metall sein. mehr...


Der lange Weg zur eigenen Glocke